Contact Punkte 2019 - Contact Impro Workshops in Hamburg

 

Die Contact Punkte bestehen aus drei Wochenenden über das Jahr 2019 verteilt, jedes dieser Wochenenden ist von einem anderen CI-Lehrer und seinem Thema geprägt.

Contact Improvisation lebt von ihrer Vielfältigkeit und von den unterschiedlichen Herangehensweisen -  die Contact Punkte bieten eine Möglichkeit dieses Spektrum näher kennenzulernen.

 

Es gibt die Möglichkeit nur an einem Wochenende mitzumachen oder mehrere zu Belegen.

 

Vorraussetzung: Siehe Workshopbeschreibung

 

 

10.–12. Mai 2019

SABIN PARZER (AT)
Tonus Awareness or how to be clear and soft in Improvisation

 

Contemporary Dance Improvisation, Contact Improvisation, Feldenkrais® Principles, Bodywork from different Methods, Applied Anatamy
for all levels

In Improvisation we are faced with the challenges of dancing with a body that is responsive, reflexive and sends clear messages. We need a mind that is awake and intuitive, and we thrive on subtle and reflexive communication. In my dancing I notice that I am most efficient at these challenges, when I am in a state of „released tonus – acute awareness“.

This seemingly contradictory state plays an important role in the training of the healthy and powerful dancer I look to see on stage, in the workshop, in daily life.

How do we work within a soft tonus and articulate ourselves in strong, clear movements and intentions? In times of high risk, but also in times of boredom or „in between states of unclarity“, I am asked to active my potential of presence and intuitive knowledge of the body.

In this intensive we will investigate different approaches to achieve this state:

Conscious breath and its effectiveness on movement qualities
Touch qualities and how it relates to our tonus
Accessing fascia and extending it into movement and contact
Relating to the three dimensional possibilities of the spine
Attending to the relationship between the pelvic and the shoulder girdle
Being in contact with my partner through different states of attention
Extending my range of motion and staying within my boundaries
Taking risks and staying calm

We will work with Contemporary Dance Improvisation, Contact Improvisation, Feldenkrais® Principles, Bodywork from different methods, Applied Anatomy and in solos, duets, trios and group formations.

Sabine Parzer (AT)

 

Ist Leiterin und Gründerin des Instituts für ganzheitliche Tanz- und Bewegungspädagogik (Gründung 2010). 2012 gründete sie das Contact Festival Vienna, das sie als künstlerische Leiterin begleitet. Sie ist seit über 25 Jahren professionell aktiv als Tänzerin, Choreographin und Tanz- Bewegungspädagogin in den USA, Europa, Israel und Brasilien.

 

Sabine Parzer hat eine Moderne Tanz Ausbildung mit Bachelor of Arts vom Columbia College Chicago und eine Ausbildung in Systemischer und Integrativer Bewegungslehre® (eine um die Systemik erweiterte Feldenkrais Methode). Die Praxis von Authentic Movement und Contact Improvisation besteht seit 1997. Seit 1995 Fortbildungen in Kleintechnique, ZenBodytherapy®, Yoga, Weißer Kranich Silat, Rosen Method®, Shiatsu, kaschmirische Massage, Psychotherapie und Familienaufstellungen.

 

Ihre Choreographien und Improvisationsstücke werden seit 1990 in New York City, San Francisco, Chicago, Berlin, Moskau, Wien, und vielen anderen europäischen Städten aufgeführt.

 

Sabine arbeitet mit professionellen TänzerInnen und KünstlerInnen, sowie mit Menschen aus verschiedensten Berufs- und Altersgruppen. Sie unterrichtet regelmäßig bei internationalen Tanzfestivals wie Impulstanz, Israeli Contact Festival, Moscow Contact Festival, Tanzfabrik Berlin, Kontakt Budapest, Contact in Rio de Janeiro, Osterimprofestival Göttingen, Potsdamer Tanztage und im Tanzquartier Wien. Sie arbeitete 14 Jahre als ganzheitliche Tanzpädagogin im Rehabilitationszentrum Weißer Hof, AUVA.

 

Sabine ist Mutter von zwei Kindern.

 

www.holistic-dance.at

The early bird price is availible until the 12th of April 2019!

 

27.–29. September 2019
JÖRG HASSMANN (Berlin)
Duo - Solo - Trio!

 

Kern der CI Technik ist die Frage, welche Bewegungsmöglichkeiten wir in jedem Moment besitzen, mit und trotz der Verbindlichkeit durch Berührung und geteiltes Gewicht. Body Surfing, Lehnen und Hebungen sind unendlich variable Grundbausteine, die wir mit erfrischenenden Details aufsuchen wollen. Kern für Improvisatorische Lebendigkeit ist das Füttern eines Eigeninteresses, das wach ist für das Drumrum. Wir werden uns in froher selbstgenügsamer Körperlichkeit üben und von dort aus auch im Abschöpfen von Inspirationen, wie sie Contact Duette von anderen bieten. In diesem Spielfeld ergeben sich Trios und komplexere Konstellationen, in denen sich Contact Technik und Improvisatorische Lebendigkeit mit mehr Luft und Raum paaren. Wer Jams mag oder mühsam findet wird hier auf seine bzw ihre Kosten kommen.

 

Jörg Hassmann: My passion and profession is the moving body. My field of practice is the dance – especially Contact Improvisation. I love to share the dance – first of all by simply dancing with others. But secondarily also through teaching it, which surprisingly connects back to what I originally studied – becomming a high school teacher. So, now I make my living by teaching others to connect to their bodies, to move efficiently and with delight. I support them find their dance and to explore the heartful and intelligent network of encounters in bigger groups.

Teaching workshops and training programs is the major part of my work (dancecontact.de, moving-body.de)

The early bird price is availible until the 29th of August 2019!

15.-17. November 2019

Angela-Mara FLORANT und Ralf JAROSCHINSKI
Contact Imporvisation & Performance


Angela-Mara und Ralf sind beide fasziniert davon, dass CI einerseits wirkungsvoll performativ eingesetzt werden kann, und andererseits finden sie auch die Wechselwirkungen für alle an einer Performance-Situation Beteiligten besonders spannend. Aus dieser geteilten Begeisterung heraus entstand die Idee, diesen Workshop gemeinsam anzuleiten.
CI kann durch die performative Ausrichtung mehr Expressivität und Räumlichkeit erhält, denn die Kinesphäre der Duette, Trios etc. vergrößert sich zwangsläufig, damit die Zuschauer erreicht werden können. Auch unser Bewegungsvokabular bekommt durch die Beleuchtung desselben mehr Klarheit und Identifikation. Dafür werden wir in diesem Workshop die Wahrnehmung für unseren Körper und den physischen Kontakt mit anderen Körpern in vorbereitenden Improvisationen schärfen und darauf achten, dass unsere inneren Bewegungsansätze fein bleiben und gleichzetig immer deutlicher äußerlich sichtbar werden. Wir werden an ihrer Transparenz, dynamischen Vielfältigkeit und an ihrem freien räumlichen Ausdruck arbeiten. Wir werden uns außerdem darin üben, beim Performen originär und authentisch zu improvisieren, bei aller Extrovertiertheit embodied zu bleiben und uns den Zuschauern nicht anzubiedern. Dazu werden wir von vielerlei somatischen Improvisationsthemen ausgehen, scores gestalten, ihre performativen Qualitäten erforschen, und die neu entdeckte Reichhaltigkeit unseres eigenen Tanzes genießen. Last but not least, werden wir auch die Rolle der Beobachtenden einnehmen und mit deren Beteiligung und Rückwirkung auf die Tanzenden spielen und auch verschiedene Formen des Zuschauens und Rezipierens ausprobieren.

Ralf Jaroschinski wurde in Süddeutschland geboren und wuchs in Rio de Janeiro, Brasilien, auf. Er studierte Bühnentanz an der “Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover” und als DAAD-Stipendiat verschiedene zeitgenössische Improvisations- und Kompositionstechniken in New York. Er arbeitete sechs Spielzeiten lang als Gasttänzer beim Niedersächsischen Staatsballett in Hannover und anschließend als choreografischer Assistent an den “Städtischen Bühnen der Stadt Nürnberg”. 1994 entdeckte er Kontaktimprovisation für sich, und zwar in den Stunden von Daniel Lepkoff, Alito Alessi und später Brenton Cheng, Martin Keogh and Nancy Stark Smith. Von 1998 bis 2002 leitete Ralf die Tanzkompanie des Stadttheaters Hildesheim und machte Kontaktimprovisation zum integrativen Bestandteil des Tänzertrainings sowie der Bewegungsrecherche und Materialfindung seiner choreografischen Arbeit. Anschließend choreografierte er gastweise u. a. bei verschiedenen staatlichen Tanzakademien und Staatsballetten in Deutschland sowie dem "Bangkok City Ballet" in Thailand.

 

Seit 2004 unterrichtet Jaroschinski regelmäßig contact improvisation-Stunden und -workshops in Europa, Asien, Amerika und Australien. Mehrfach unterrichtete er bei Festivals wie „Contact Meets Contemporary (CMC)“ in Göttingen, "Contact Festival Austria" in Ypstal, Österreich, "Warsaw Flow" in Warschau, Polen, dem “Israeli Contact Improvisation Festival (ICIF)” in Tel Aviv, Israel, “West Coast Contact Improvisation Jam (wcciJAM)” in San Francisco-Berkeley, "Encuentro Internacional de Improvisación por Contacto" in Cusco, Peru, "Encuentro de Danza Contact Improvisación Santiago Chile", "Transformando pela Prática - Festival de Contato Improvisação" in Florianópolis, "Contact in Rio" in Rio de Janeiro, "Encontro Internacional de Contato Improvisação de São Paulo (EICI)", "Encontro Diamantino de Contato Improvisação de Igatu" in Brasilien, dem "Dancehouse Summer Intensive" in Melbourne, Australien, und dem "Footnote New Zealand Dance Choreolab" in Wellington, Neuseeland. Und bei diesen Gelegenheiten performte er contact improvisation-Stücke zusammen mit Nita Little, Ray Chung, Alicia Grayson, Brenton Cheng, Tim O’Donnell, Shel Wagner Rasch, Vitali Khononov Lior Ophir, Benno Voorham, Felix Ruckert, Sabine Parzer, Ulli Wittemann, u. v. a. Er tanzte u. a. auch in von Brandin Steffensen (New York) und Scott Wells (San Francisco) entwickelten contact improvisation scores, und in Zusammenarbeit mit Mirva Mäkinen, Antonio Alemanno, Andrew Wass, Diane Gemsch, Rosemary Hannon, Sean Feit, Tetsuya Hori u. a. produzierte und zeigte er in Deutschland, Finnland und den USA mehrere Tanzabende, die sich gänzlich auf diese Technik gründeten.

 

Er unterrichtet contact improvisation an der "Escuela Nacional Superior de Arte Dramático (ENSAD)" in Lima, bei "Codarts Rotterdam – Hogeschool voor de Kunsten", Niederlande, an "Stockholms konstnärliga högskola" in Schweden, am "LASALLE College of the Arts" in Singapur wie auch bei den Tanzkompanien "Staatsballett am Gärtnerplatz" in München, “tanzmainz”, "Tanztheater Braunschweig", "Cullbergbaletten" in Stockholm, "Carte blanche" in Bergen, Norwegen, "Balé Teatro Guaíra (BTG)" in Curitiba, "Bangkok City Ballet (BCB)" und "Canberra Dance Theatre (CDT)" in Australien u. v. a.

 

 

 

 

 

Angela-Mara Florant

 

For me CI is an art form. I love allowing my dance to be inspired by the composition of the room.

 

 

 

CI opens up space,

 

Space within me and outside of me,

 

Creative space unfolding.

 

 

 

I enjoy looking at movement from an anatomical perspective and at the same time love the playful unfolding of stories that can occur while dancing CI. Over and over again finding and reinventing myself while continuously rediscovering and uncovering new aspects of the form are my favorite subjects of my ongoing research.

 

The early bird price is availible until the 17th of October 2019!

Ort: Triade, Bernstorffstr. 117, 22767 Hamburg

 

Preis:

Ein Wochenende Fr-So 160 € / 135 € (Frühbucherrabbat)

Uhrzeiten:

Freitag: 19h00-22h30

Samstag: 11h00-18h00

Sonntag: 10h00-17h00

 

Für das Anmeldeformular, hier klicken: